Sara Schmitz (6c) überzeugt beim Mundartwettbewerb

Den Mundartwettbewerb gibt es seit 25 Jahren in der Vulkaneifel. Die teilnehmenden Kinder wurden kreativ und sind sich sicher: Auch in Zukunft werden Menschen Platt reden.

Weitere Infos findet man im Artikel darüber:

https://www.volksfreund.de/region/vulkaneifel/vulkaneifel-schuelerinnen-bei-mundartwettbewerb-ausgezeichnet_aid-107812607

Und hier ist Saras Geschichte. Na? Wieviel davon versteht ihr?

Methodentage am GSG – ein ganzheitlicher Bildungsansatz 

In der Zeit vom Gymnasium  vom 05.02. bis 07.02.2024 fanden am Geschwister Scholl-Gymnasium Daun Methodentage für alle Jahrgangsstufen statt. Das Ziel dieser Tage ist es, mit dem Methodentraining ein aufeinander aufbauendes Methodencurriculum von Jahrgangsstufe 5 bis zum Abschlussjahrgang in der MSS 13 am GSG zu etablieren. Dieses wird jährlich durchgeführt und ist auf nachhaltiges Lernen hin angelegt.“  Der Begriff „Methode“ wurde während der drei Tage bewusst weit und ganzheitlich gefasst, die Themen mit Blick auf die Bedürfnisse der jeweiligen Jahrgangsstufe ausgewählt. Neben Klassikern wie der „Förderung der Lesekompetenz“ (Klasse 6) oder dem „Erstellen von Referaten“ (Klasse 7) wurden für die Klassen 8 und 10 digitale Methoden in den Blick genommen. Konkret ging es vor allem um die gelungene Anwendung von Präsentations- (Klasse 8) und Tabellenkalkulationsprogrammen (Klasse 10). In der Klasse 9 standen passend zum Alter unserer Schülerinnen und Schüler in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit unterschiedliche Wege der Berufsorientierung im Fokus. In den Klassenstufen 5, 8, 9, 10 und 13 wurden an einzelnen Tagen auch Methoden mit sozialpädagogischen Zielen eingeübt: Während in der 5. Klasse das Projekt „Gemeinsam Klasse sein“ zur Förderung der Persönlichkeits- und Gruppenbildung durchgeführt wurde, arbeiteten die Stufen 8, 10 und 13 tageweise mit der Akademie Vogelsang als Forum für Erinnerungskultur sowie Gegenwarts- und Zukunftsfragen (Klasse 8), mit Expertinnen und Experten zu den Themen „MindMAtters für gute Schule mit Respekt und Toleranz“ (Klasse 9), mit Janboris Rätz vom SWR zu „Vielfalt, Diversität und Toleranz“ (Klasse 10), in der MSS 13 außerdem mit der beim Verfassungsschutz angesiedelten Präventionsagentur gegen Extremismus und Antisemitismus und der Landeszentrale für politische Bildung zusammen. Auch auf diese Weise zeigt sich das GSG  über den Unterricht hinaus wichtigen Zielen als „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ verpflichtet. Die Jahrgangsstufen 11 und 12 wendeten sich in Zusammenarbeit mit der Universität Trier bzw. der Junior Uni Daun und bei Exkursionen nach Verdun und St. Johann wissenschaftspropädeutischen Methoden zu, die sie im weiteren Verlauf der Oberstufe weiter ausbauen und die wesentliche Techniken wissenschaftlichen Arbeitens umfassen. Weitere Einblicke gewährt die Homepage der Schule. 

Erinnerungskultur – Aus Geschichte lernen

Jahrgangsstufe 12 des Geschwister-Scholl-Gymnasium Daun in  Verdun

Anfang Februar machten wir, die MSS 12 des GSG Daun, eine 2-tägige Exkursion an einen Ort, der auch heute noch mit grausamsten Kriegsgeschehen verbunden ist. Verdun war Schauplatz der Kriegsführung im 1. WK. in dem über 17 Mio. Soldaten gefallen sind, allein 300.000 in Verdun. Ein Zitat eines unbekannten deutschen Soldaten beschreibt  die fürchterlichen  Zustände dieser Zeit: „Mama, warum hast du mich zur Welt gebracht? Warum muss ich Solches erleben?“

Ein französischer Reiseführer und ein Kriegsexperte führte unsere Gruppe zunächst durch die restaurierte Festung „Ouvrage de la Falouse“. Hier konnten wir die damaligen Lebensumstände nachvollziehen, da die Inneneinrichtung sowie das Leben der Soldaten realitätsgetreu dargestellt wurden. 

 Daraufhin konnten wir das Schlachtfeld im „Wald von Caures“ begehen: Hier hat am 21. und  22. Februar 1916 die Schlacht um Verdun ihren Anfang genommen. Die Auswirkungen der damaligen Kämpfe sind noch bis heute durch die von Granatentrichtern durchsetzten Böden sichtbar. Um die Kriegsumstände auf andere Weise eindrücklich zu verdeutlich, wurden Briefe und Berichte von Soldaten des 1. Weltkrieges vorgelesen.

Der letzte Programmpunkt des ersten Tages war für uns die Besichtigung des „Fort du Douamont“ . Dieses im 1. Weltkrieg schwer umkämpfte Bauwerk diente als größte und stärkste Festung innerhalb der Verteidigungslinie bei Verdun. Dort ereignet sich im Mai 1916 ein tragischer Unfall: Infolge einer durch Unachtsamkeit verursachten Explosion mit Flammenwerferöl kamen in den völlig überfüllten Gängen Hunderte von Soldaten ums Leben, sei es in direkter Folge der Explosion, sei als Panikreaktion, in der sich deutsche Soldaten gegenseitig nicht mehr erkennen konnten und gegenseitig erschossen, weil sie Feinde in ihnen vermuteten. Die Grausamkeit und Sinnlosigkeit des Krieges wurde hier besonders begreifbar. Am 2. Tag unserer Exkursion besuchten wir das „Memorial von Verdun“, wo uns eine hervorragende informative, multimediale Ausstellung, welche Einblicke in das damalige Kriegsgeschehen ermöglicht hat, erwartete. Den Abschluss der Exkursion „in unsere Geschichte“ bildete die Besichtigung des bekannten „Beinhauses von Douamont“, in welchem Gebeine von 130.00 nicht identifizierbaren deutschen, französischen und amerikanischen gefallenen Soldaten liegen. Das Beinhaus wurde 1920 für die Familien der unzähligen toten Soldaten als Ort der Trauer und Anerkennung errichtet. Naben dem Beinhaus sieht man die Gräber von 16.000 Gefallenen auf dem Soldatenfriedhof. 

Wieder zuhause in Daun spürten wir das Gewicht der grausamen Zeit des 1.Weltkriegs noch deutlich „im Gepäck“. Die vielen Eindrücke und Informationen haben wir anschließend im Rahmen der GSG -Methodentage in unterschiedlichen Projekten verarbeitet und vertieft.

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