Am 17.09.2026 findet die Werkschau der künstlerischen Fächer des GSG Daun unter dem Motto „Alt genug für Geschichten, jung genug für Träume“ im Seniorenhaus Regina Protmann in Daun ab 17:00h statt. Aus dem Darstellenden Spiel können wir uns auf eine Inszenierung mit dem Titel „Generationentheater“ aus der MSS 12 unter der Leitung von Fr. Strosetzki freuen. Der Darstellendes-Spiel-Kurs zeigt in seinem dokumentarischen Stück die Liebe und Romanzen unterschiedliche Jahrzehnte und stellt dabei die verschiedenen Generationen gegenüber. Neben dieser Inszenierung aus dem Darstellenden Spiel werden auch musikalische Beiträge unter der Leitung von Herrn Groh zu hören sein. Zudem werden Beiträge von Schülern, Anwohnern und einer Lehrkraft zum Thema „Erinnerungsstücke“ zu sehen sein. Dabei werden Gegenstände von besonderem Erinnerungswert in den Fokus gerückt. Eine kleine Ausstellung aus dem Fachbereich Kunst unter der Führung von Frau Steffes und Frau Schmitt rundet die Werkschau ab.
Nach dem Tag der offenen Tür im November sollte der „Entdeckertag“ am Geschwister-Scholl-Gymnasium Daun am letzten Freitag (30.01.26) den Schulkindern der 4. Klassen nun die Möglichkeit bieten, die Profilschwerpunkte der Orientierungsstufe unseres Gymnasiums aktiv kennenzulernen und handlungsorientiert zu erkunden.
So wurden z.B. im Schwerpunktbereich MINT/ Kunst Experimente mit Farben und Filterpapier durchgeführt. Die wissbegierigen Schülerinnen und Schüler begaben sich u.a. als Detektive auf eine spannende Tätersuche mit Hilfe von Papierchromatographie, bei der Farbstoffgemische getrennt werden und bastelten eigene Schmetterlinge aus Filterpapier.
„Lasst uns in neue Rollen schlüpfen“ war das Motto im Profilschwerpunkt Theaterpraktisches Arbeiten/ Musik. Die Kinder durften hierbei in die Rolle von Astronauten schlüpfen und begaben sich ins mysteriöse Weltall. Musikalisch untermalt wurde das ganze durch das Lied „Astronaut“ (Sido), welches gemeinsam musiziert wurde.
Die Kinder, die es sportlicher und abenteuerlicher mögen, kamen an der neuen Toprope-Kletterwand, professionell angeleitet und gesichert, in der neu gestalteten Turnhalle der Schule voll auf ihre Kosten. Und für diejenigen, die nicht ganz schwindelfrei sind, gab es die Möglichkeit sich an einem Sportparcours auszutoben, bei dem der Boden zu glühender Lava wurde.
Am Ende des Zeugnistages bleibt zu sagen: Noten allein sind in einer Schule nicht das Wichtigste. Kinder brauchen z.B. auch ausreichend koordinierte Bewegung und die Erfahrung, dass man Probleme und Herausforderungen durch Experimentieren und gegenseitiges Vertrauen verstehen und lösen kann.
Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, die den Entdeckertag am GSG möglich gemacht haben.
Das GSG-Daun vertritt mit dem DS Kurs der MSS 13 das Land Rheinland-Pfalz beim Bundeswettbewerb in Niedersachsen
Bühnenfotos von Céline HelbingBühnenfotos von Céline HelbingBühnenfotos von Céline HelbingBühnenfotos von Céline HelbingBühnenfotos von Céline Helbing
Mit der Produktion: „Draußen vor der Tür – jung, pleite, verzwEIFELt,“ ist der Kurs Darstellendes Spiel der Jahrgangsstufe 13 beim Schultheater der Länder in Niedersachsen aufgetreten und begeisterte das Publikum im Lessing Theater in Wolfenbüttel:
Rheinland-Pfalz: Draußen vor der Tür: Jung, pleite, verzweifelt Am 1. Oktober 2025 zeigt das Geschwister-Scholl-Gymnasium Daun (Rheinland-Pfalz) seine Eigenproduktion „Draußen vor der Tür – jung, pleite, verzwEIFELt“ im Lessingtheater Wolfenbüttel. Unter der Spielleitung von Tanja Finnemann setzen sich die Schüler*innen mit Motiven aus Wolfgang Borcherts Nachkriegsdrama auseinander und verknüpfen diese mit Fragen nach Heimat, Erinnerung und Verantwortung. Die Eifel, ihre eigene Herkunftsregion, spielt dabei eine zentrale Rolle. Unterstützt von einer künstlichen Intelligenz entsteht eine eindrucksvolle Collage aus eindrucksvollen Szenen, historischen Recherchen und persönlichen Perspektiven. Schon der Einstieg ist interessant. Drei Körper stehen auf der Bühne, verhüllt in knisternde Plastikfolie, während ein Schüler das Stück mit einem Gespräch an die KI eröffnet, als Hilferuf und kreativer Auftakt zugleich. Es wird schnell deutlich, dass hier ist kein traditionelles Theater, sondern eine Suche. Eine Auseinandersetzung mit einem schwierigen Stoff, einer schweren Vergangenheit und mit sich selbst. In wechselnden Szenen und Stilen entfaltet sich ein Stück, das viel will und viel wagt. Die Jugendlichen spielen Beckmanns Geschichte nicht einfach nach, sondern brechen sie immer wieder auf. Sie diskutieren offen über ihren eigenen Bezug zum Thema, über den Darstellenden-Spiel-Unterricht, über Druck, Erwartungen und die Frage, warum sie sich überhaupt mit einem Kriegsheimkehrer beschäftigen sollen. Diese verschiedenen Perspektiven wirken nicht gewollt, sondern ehrlich, wie ein kollektives Denken auf der Bühne. Besonders eindrücklich: die Szene eines Familienabends, bei dem konservative Rollenbilder, Leistungsdruck und rassistische Kommentare ganz beiläufig fallen. Oder die Erzählung des „Herrn E.“, einem realen Fall von Zwangssterilisation in der NS-Zeit, dessen Geschichte in stillen, wütenden und bewegenden Momenten erzählt wird. Und das begleitet von Gerichtsurteilen, Marschmusik und eindringlichen Bildern. Aber auch das Heute bleibt nicht außen vor. Eine Szene auf einer Dorffeier in der Eifel macht deutlich, wie sich Gewalt, Ausgrenzung und Intoleranz fortsetzen. Die Frage „Kann ich das hier überhaupt noch Heimat nennen?“ zieht sich wie ein roter Faden durch den Abend. Am Ende steht Beckmann wieder auf der Bühne. Er wirkt allein, übersehen, umringt von starren Körpern. Doch anders als zu Beginn erfährt er nun Nähe, wird gesehen, gehalten. Und mit ihm vielleicht auch eine ganze Generation, die fragt, zweifelt und dennoch nicht aufhört zu hoffen. „Nie wieder ist jetzt“. Dieser Satz hallt zum Schluss durch den Raum. Keine leere Floskel, sondern eine klare Haltung. Die Inszenierung ist politisch, persönlich, widersprüchlich und gerade deshalb so stark. Sie nimmt sich Zeit, macht Ungerechtigkeiten sichtbar und bleibt dabei durchgehend in Bewegung.
Autor*in: Nita Hinz, Studierende Person des Darstellenden Spiels und der Kunstpädagogik an der HBK Braunschweig
Das „Schultheater der Länder 2025“ ist das größte Schultheaterfestival Europas und fand vom 27. September bis 2. Oktober 2025 in Niedersachsen, genauer in Braunschweig und Wolfenbüttel, statt. Dieses bundesweite Festival bringt jedes Jahr rund 450 Schüler*innen sowie Lehrkräfte aller Schulformen aus ganz Deutschland zusammen, um die Vielfalt und Kreativität des Schultheaters zu feiern und sichtbar zu machen.
Was ist das Festival?
Das Festival „Schultheater der Länder“ bietet ausgewählten Jugendtheatergruppen aus jedem Bundesland eine Bühne, ihre Produktionen zu präsentieren, die zuvor in einem Juryverfahren ausgewählt wurden. Das jährlich wechselnde Motto stand 2025 unter dem Zeichen „Schultheater.Vielfalt.“, wobei gesellschaftliche Diversität, interkultureller Dialog und ästhetische Bildung im Zentrum der künstlerischen Auseinandersetzungen standen.
Programm und Rahmen
Neben den Theateraufführungen prägte ein vielfältiges Rahmenprogramm das Festival: Workshops für Schüler*innen, Nachgespräche, Austausch mit Theaterprofis und ein Fachtag an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig förderten die fachliche und künstlerische Weiterentwicklung aller Beteiligten. Die Fachforen, performativen Angebote und die enge Kooperation mit dem Staatstheater Braunschweig sowie dem Lessing-Theater Wolfenbüttel machten das Festival zum Treffpunkt für innovative Theaterarbeit an Schulen.
Instagram Story des Lessing TheatersErste Stellprobe auf der BühneBlick aus der TechnikDie Gruppe beim Abschlussfest im Staatstheater BraunschweigDer PreisInstagram Story des offiziellen SDL AccountsInstagram Story des Lessing Theaters