Neue Handyordnung am GSG ab 15.06.2026

Ab dem 15.06.2026 werden wir die in den Gremien abgestimmte neue Handyordnung umsetzen. Das neue Verfahren ist dem Schaubild zu entnehmen. Eltern beachten bitte den ausführlichen elektronischen Elternbrief vom 22.05.2026.
Handys können mit in die Schule gebracht werden, wenn sie bei Betreten des Schulgeländes in einer Handytasche verstaut werden.
Die Handytaschen werden in einer Sammelbestellung besorgt. Individuelle Lösungen sind nicht möglich.
Bitte schreiben Sie zur Bestellung einer Tasche an das Sekretariat.
Betreff: Bestellung Handytasche
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Abiturfeier 2026 GSG Daun  – viel Freude, Harmonie und ein paar Tränen

Unter dem Motto „Abiwood – die Stars gehen, die Fans bleiben“ haben die 61 nun ehemaligen Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Daun am Freitag, 27.03.26 das Erreichen der Hochschulreife gebührend gefeiert und sich mit einem überlängeverdächtigen, aber nie langweiligen 5-stündigen und sehr persönlichen Programm von ihrer eigenen Schulzeit verabschiedet. 

Die Feier wurde eröffnet mit einem von Schülerinnen und Schülern der Stufe geplanten modernen Gottesdienst, geleitet durch Frau Meckelburg (ev. Kirche) und Frau Schleweit-Göbel (kath. Kirche), der vom Motiv des sich öffnenden Lebensweges und der Wegbegleitung geprägt war. 

Während der Abiturfeier verbreitete sich dank der freundlichen und ungekünstelten Moderation durch Lina Schäfer, Finja Katzer und Marius Bonzelet rasch eine entspannte und freundliche Atmosphäre im Forum Daun. Auch der Schulleiter Dr. Torsten Krämer wirkte sichtlich locker und auch glücklich angesichts der Ehrung eines besonderen Jahrgangs, der sich durch seine Offenheit, Empathie, sein Gemeinschaftsgefühl, also eine zwischenmenschlich große Reife, ausgezeichnet hat. Auffällig sei auch das Engagment der Jahrgangsstufe im Bereich der Demokratiebildung, das dem Gymnasium besonders am Herzen liegt. Die Rede des Schulleiters schloss mit dem zunächst irritierenden Ratschlag des Schriftstellers Tija Sila: „Verfolgt eure Träume nicht, denn sie sind völlig überbewertet.“ Gemeint sei, dass wir uns, gerade in unsicheren Zeiten, alle stattdessen auf die wirklichen Quellen des Glücks besinnen sollten, nämlich auf die Menschen und die Dinge, die uns berühren und die wir lieben. – Die Schülersprecherin Alexia Varga und die Schulelternsprecherin Frau Claudia Becker folgten mit ihren Glückwünschen und wegweisenden Worten für die ehemalige MSS 13.

Es folgte der für die Absolventen spannendste Teil: die Verleihung der Abiturzeugnisse. Schön wurde diese durch verschiedene musikalische Beiträge und Erinnerungen an filmreife Momente aus der Schulvergangenheit der Stufe  eingerahmt und aufgelockert. Herausragend waren sicherlich die Instrumentalbeiträge von Maia und Polina Marinova und Theresa Neumann, aber auch der Stufensong „Tommy“, gesungen vom Abichor unter der Leitung von Frau Pfeiffer, hat die Zuhörer im Dauner Forum sichtlich bewegt.

Ein anderes filmisches Highlight war der von Lena Engels geschnittene Videoclip über die Stufenfahrt an den Gardasee im letzten Jahr, die mit scheinbar legendären Höhen und Tiefen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam hat wachsen und reifen lassen und die außergewöhnliche Stufengemeinschaft gestärkt hat. Spätestens an dieser Stelle flossen im Abiturjahrgang einige „warme Tränen“ des Glücks und auch der Wehmut.

Für das beste Abitur konnten in diesem Jahr zwei Personen geehrt werden: Sowohl Maja Auras als auch Tim Schommers erreichten den brillianten Abitur-Schnitt von 1,2. Viele weitere Schüler wurden im Rahmen der Feier geehrt, so auch Constantin Dyba, der für seinen  außerordentlichen Einsatz für die Schulgemeinschaft  mit dem Preis des Bildungsministeriums Rheinlandpfalz ausgezeichnet wurde.  – Herzlichen Glückwunsch!

Wir gratulieren an dieser Stelle allen Abiturientinnen und Abiturienten und danken allen, die sie auf dem Weg zum Abitur begleitet unterstützt haben!

(N. Krämer/GSG Daun)

Die Abiturientia 2026  des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Daun

Maja Auras, Susanne Beglaryan, Marius Bonzelet, Mathis Brück, Mario Ciocan, Julia Daun, Theresa Düx, Constantin Dyba, Jonas Elsen, Lena Engels, Johannes Ewen, Nico Forster, Lina Freibergs, Leon Gäb, Leo Gilles, Ayleen Gutknecht, Philipp Hay, Juliette Hilgendorf, Lieselotte Holtslag, Emilia Hübert, Kamila Ivanov, Fabian Jax, Finja Katzer, Celina Kirsten, René Klotz, Franziska Krämer, Colin Krause, Lea Krones, Fabian Kurtz, Polina Marinova, Hendrik März, Anna-Lena Mauer, Madeleine Meyer, Nina Mücken, Paul Müller, Theresa Neumann, Leon Pestrikov, Elisa Platz, Vincent Popanda, Anton Pusenko, Kerstin Rieder, Christina Rogowski, Anna Röhl, Chantal Schäfer, Lina Schäfer, Phil Schäfer, Mara Schillinger, Zoé Schirmer, Lea Schmitz, Tim Schommers, Felix Schwinn,Rebecca Seurer, Tim Shala, Paulina Szramke, Nico Thomas, Lukas Unruh, Ayleen Weber, Noemie Weber, Fabian Weiss, Lil Zeller, Gerson Ziegenbein

Lebendige Geschichte und Demokratiebildung – Histotainment mit Tino Leo an den Methodentagen

Einigkeit und Recht und Freiheit – Die Revolution von 1848/49

Im Rahmen der jährlich schulweit stattfindenden Methodentage präsentierte Tino Leo am 09.02.2026 in der Aula des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Daun sein Ein-Personen-Theaterstück „Einigkeit und Recht und Freiheit – Die Revolution von 1848/49“. Im Fokus standen die Entwicklungen des Vormärz sowie die Arbeit der Frankfurter Nationalversammlung in der Paulskirche. Gefördert wurde die Veranstaltung von der Landeszentrale für politische Bildung, um die politische Urteilsfähigkeit der Teilnehmenden zu stärken und einen lebendigen Zugang zu demokratischen Prozessen zu eröffnen.

Mit großer Wandlungsfähigkeit verkörperte Tino Leo zahlreiche historische Akteurinnen und Akteure und machte die politischen Konfliktlinien der Jahre 1815 bis 1848/49 anschaulich. Die 63 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13 vertieften dadurch nicht nur ihr historisches Sachwissen, sondern gewannen zugleich ein Verständnis dafür, wie sehr heutige Freiheitsrechte und parlamentarische Verfahren auf den Auseinandersetzungen jener Zeit beruhen. Die szenische Darstellung eröffnete einen unmittelbaren, emotionalen Zugang zu politischen Entscheidungen und gesellschaftlichen Spannungen.

Der pädagogische Mehrwert der Aufführung lag im Sichtbarmachen komplexer historischer Entwicklungen: Deutlich wurde, wie Bürgerinnen und Bürger sowie Abgeordnete um Grundrechte, nationale Einheit und demokratische Beteiligung rangen. Dadurch wurden Kompetenzen wie kritisches Urteilsvermögen, historisches Bewusstsein und die Fähigkeit gestärkt, politische Strukturen in die Gegenwart einzuordnen.

Zur Vorbereitung entwickelten die Lernenden anhand konkreter Aufgaben eigene Kurzszenen zum Vormärz und recherchierten zentrale historische Persönlichkeiten. Im Anschluss an die Aufführung setzten sie ihre Ergebnisse mit den Rollen des Stücks in Beziehung und reflektierten politische Handlungsspielräume sowie Bezüge zur heutigen demokratischen Teilhabe.

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