Projektarbeit der MSS 11:

„Dschinns“

Am 30.01.2025 präsentierten die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Deutsch MSS 11 des GSG Daun ihre Buchvorstellung über das spannende Werk „Dschinns“ von Fatma Aydemir. Die Veranstaltung fand in der Kreisbibliothek in Daun statt.

Bei der Buchvorstellung entführten die Moderatoren Fiona Wall und Leon Konrad die Zuhörer in die spannende Welt der Familie Yilmaz. Sie stellten die zentralen Themen des Buches vor, analysierten die interessanten und individuellen Charaktere und beleuchteten die kulturellen Hintergründe dieser Familie. Bereichert wurde die Veranstaltung durch Ansprachen von Landrätin Julia Gieseking und Sven Nieder, der den Rotary Club Daun vertrat. Der Rotary Club Daun unterstützte die Fotoausstellung durch eine großzügige Spende, mit der der Druck der Fotos finanziert werden konnte.

Darüber hinaus hatten die Schülerinnen und Schüler kreative Projekte vorbereitet, darunter eine Theateraufführung mit Leni Gansen, Lene Berg, Antonia Schneiders, Amelie Heibges, Melina Uhig und Joahnna Michels. Ausgewählte Textpassagen wurden von Evelyn Zinn, Robin Frenzel, Leonie Hohmeier, Johanna Michels, Evelyn Zinn, Noah Röhl, Talina Waldecker und Lene Berg vorgetragen und selbst aufgenommene Fotos mit passenden Zitaten im Rahmen einer Vernissage in den Räumen der Bibliothek gezeigt. Außerdem erstellte der Kurs ein interaktives Online-Lexikon, das über QR-Codes zugänglich ist und das Publikum in die magische Atmosphäre des Buches eintauchen lässt.

Die Buchvorstellung bot nicht nur eine Plattform für die Schüler:innen, ihre Lesefähigkeiten und kreativen Talente zu zeigen, sondern förderte auch das Interesse an Literatur und interkulturellem Austausch. Eltern, Mitschüler:innen und interessierte Gäste waren herzlich eingeladen, an diesem besonderen Ereignis teilzunehmen und die Begeisterung der Schüler:innen für dieses Buch zu erleben.

Die Fotoausstellung wird noch 3 Wochen in der Kreisbibliothek zu sehen sein.

Wir würden uns freuen, wenn wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie die Fotoausstellung besuchen.

Ihr Deutsch Leistungskurs der MSS 11 des GSG Daun.

Lyrikreise – SchülerInnen des GSG dichten mit Hanna Jansen

-Anthologie „LyrikReise“ mit Texten von Kindern & Jugendlichen und Lyrikern & Lyrikerinnen erschienen-  

Bei einer Lyrikreise verschiedener AutorInnen verfassten Kinder und Jugendliche deutschlandweit in Schreibworkshops mit professionellen Autoren und Autorinnen Gedichte zum Thema „Zeitenwende“, um eine poetische Sicht aus dem Blickwinkel von Kindern und Jugendlichen auf die aktuelle Lage der Welt entstehen zu lassen. Die Kinder und Jugendlichen haben sich gemeinsam mit den Profis mit verschiedenen Aspekten der „Zeitenwende“ auseinandergesetzt und Gedanken über ein menschenwürdiges und friedliches Miteinander gemacht, dabei entstanden ganz unterschiedliche Beiträge. Die Anthologie „LyrikReise“, die im Juni in Wittenberg vorgestellt wurde und nun im legendaQ-Verlag erschienen ist, beinhaltet Texteinreichungen aus 13 Bundesländern. Ausgewählt wurden u.a. die Gedichte „Mein KI-Ich“ von Stella Müller (6a), „Was Kinder euch zu sagen haben“ (Marie Thömmes, 6a), „Brief an die Regierung“ (Mila Eckstein, 6a), „Der KI-Koch“ (Matthias Reichert, 6a), die bei einem Schreibprojekt der ehemaligen 5. Klasse mit Hanna Jansen entstanden sind. Wir gratulieren den Jungautoren zur Veröffentlichung. 

Weitere Gedichte, die bei diesem Workshop entstanden sind und sich mit dem Thema Kinderrechte beschäftigen, wurden auf dem Eröffnungsfest des neugegründeten Kinderschutzbund Cochem-Zell e.V.  bei den Feierlichkeiten am 21. Juni vorgetragen. 

(Siehe auch: https://www.jpc.de/s/bundesverband+der+friedrich-bödecker-kreise+e.+v. und https://www.kinderschutzbund-cochem-zell.de/presse/)

Was einmal wirklich war, das bleibt für immer möglich

Veranstaltungsreihe zu den Namensgebern unserer Schule

Schülerinnen und Schüler der neunten Jahrgangsstufe beschäftigten sich im Schuljahr 2023/24 mit Sophie und Hans Scholl.

Den Kern der Veranstaltungsreihe bildete eine von der Autorin Hanna Jansen und dem Illustrator Niklas Schütte geleitete Schreibwerkstatt, die im Rahmen des Bundesprogramms „Kultur macht stark“ durch den Friedrich-Bödecker-Kreis gefördert wurde. 

Während ihrer Klassenfahrt nach München besuchte die 9a die Ludwig-Maximilians-Universität, wo Hans und Sophie Scholl beim Verteilen von Flugblättern beobachtet und verhaftet worden waren. In einem Hörsaal konnten die Schülerinnen und Schüler noch einmal kreativ arbeiten.

Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe kurz vor den Sommerferien war Maren Gottschalk zu Gast am GSG. Die renommierte Sophie Scholl-Biographin rundete das Programm in Form eines sehr kenntnisreichen und kurzweiligen Vortrags ab. Dabei fand sie lobende Worte für die Ergebnisse der Schreibwerkstatt und integrierte ausgewählte Arbeiten in ihre Lesung. Eines wurde dabei besonders deutlich: die Sehnsucht der Geschwister Scholl nach Freiheit. Beide, Hans und Sophie, brachten sie angesichts ihres bevorstehenden, gewaltsamen Todes noch einmal deutlich zum Ausdruck: „Freiheit“ schrieb Sophie auf die Rückseite ihrer Anklageschrift, „Es lebe die Freiheit“ rief Hans unmittelbar vor seiner Hinrichtung. Dass sein Wunsch sechs Jahre später Wirklichkeit wurde, stellten die Jugendlichen In Form eines Plakates heraus, das aus Anlass des 75. Geburtstages des Grundgesetzes im Rahmen der Werkstatt mit Niklas Schütte entwickelt worden war. Dazu erläuterten sie: „Am 23. Mai 1949 trat in Deutschland das Grundgesetz in Kraft. Hans und Sophie Scholl haben das nicht mehr miterlebt und machen gerade dadurch deutlich, was Freiheit – und mit ihr das Grundgesetz – ist: ein hohes Gut.“

Zu dem umfangreichen Halbjahresprogramm, das von der Kreissparkasse Vulkaneifel und dem GSG-Freundeskreis finanziell unterstützt wurde, gehörte auch der Besuch einer Theateraufführung in der TUFA Trier. Hier wurde der Akzent für die gesamte Veranstaltungsreihe gesetzt. Judith Kriebel und Alexander Ourth spielten eine Schulvorstellung ihrer Multimediaperformance „Sophie Scholl“. Die Botschaft: Nie wieder ist jetzt. Seid wachsam. „Denn was einmal wirklich war, das bleibt für immer möglich.“

Alexandra Max

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