Abiturfeier 2026 GSG Daun  – viel Freude, Harmonie und ein paar Tränen

Unter dem Motto „Abiwood – die Stars gehen, die Fans bleiben“ haben die 61 nun ehemaligen Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Daun am Freitag, 27.03.26 das Erreichen der Hochschulreife gebührend gefeiert und sich mit einem überlängeverdächtigen, aber nie langweiligen 5-stündigen und sehr persönlichen Programm von ihrer eigenen Schulzeit verabschiedet. 

Die Feier wurde eröffnet mit einem von Schülerinnen und Schülern der Stufe geplanten modernen Gottesdienst, geleitet durch Frau Meckelburg (ev. Kirche) und Frau Schleweit-Göbel (kath. Kirche), der vom Motiv des sich öffnenden Lebensweges und der Wegbegleitung geprägt war. 

Während der Abiturfeier verbreitete sich dank der freundlichen und ungekünstelten Moderation durch Lina Schäfer, Finja Katzer und Marius Bonzelet rasch eine entspannte und freundliche Atmosphäre im Forum Daun. Auch der Schulleiter Dr. Torsten Krämer wirkte sichtlich locker und auch glücklich angesichts der Ehrung eines besonderen Jahrgangs, der sich durch seine Offenheit, Empathie, sein Gemeinschaftsgefühl, also eine zwischenmenschlich große Reife, ausgezeichnet hat. Auffällig sei auch das Engagment der Jahrgangsstufe im Bereich der Demokratiebildung, das dem Gymnasium besonders am Herzen liegt. Die Rede des Schulleiters schloss mit dem zunächst irritierenden Ratschlag des Schriftstellers Tija Sila: „Verfolgt eure Träume nicht, denn sie sind völlig überbewertet.“ Gemeint sei, dass wir uns, gerade in unsicheren Zeiten, alle stattdessen auf die wirklichen Quellen des Glücks besinnen sollten, nämlich auf die Menschen und die Dinge, die uns berühren und die wir lieben. – Die Schülersprecherin Alexia Varga und die Schulelternsprecherin Frau Claudia Becker folgten mit ihren Glückwünschen und wegweisenden Worten für die ehemalige MSS 13.

Es folgte der für die Absolventen spannendste Teil: die Verleihung der Abiturzeugnisse. Schön wurde diese durch verschiedene musikalische Beiträge und Erinnerungen an filmreife Momente aus der Schulvergangenheit der Stufe  eingerahmt und aufgelockert. Herausragend waren sicherlich die Instrumentalbeiträge von Maia und Polina Marinova und Theresa Neumann, aber auch der Stufensong „Tommy“, gesungen vom Abichor unter der Leitung von Frau Pfeiffer, hat die Zuhörer im Dauner Forum sichtlich bewegt.

Ein anderes filmisches Highlight war der von Lena Engels geschnittene Videoclip über die Stufenfahrt an den Gardasee im letzten Jahr, die mit scheinbar legendären Höhen und Tiefen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam hat wachsen und reifen lassen und die außergewöhnliche Stufengemeinschaft gestärkt hat. Spätestens an dieser Stelle flossen im Abiturjahrgang einige „warme Tränen“ des Glücks und auch der Wehmut.

Für das beste Abitur konnten in diesem Jahr zwei Personen geehrt werden: Sowohl Maja Auras als auch Tim Schommers erreichten den brillianten Abitur-Schnitt von 1,2. Viele weitere Schüler wurden im Rahmen der Feier geehrt, so auch Constantin Dyba, der für seinen  außerordentlichen Einsatz für die Schulgemeinschaft  mit dem Preis des Bildungsministeriums Rheinlandpfalz ausgezeichnet wurde.  – Herzlichen Glückwunsch!

Wir gratulieren an dieser Stelle allen Abiturientinnen und Abiturienten und danken allen, die sie auf dem Weg zum Abitur begleitet unterstützt haben!

(N. Krämer/GSG Daun)

Die Abiturientia 2026  des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Daun

Maja Auras, Susanne Beglaryan, Marius Bonzelet, Mathis Brück, Mario Ciocan, Julia Daun, Theresa Düx, Constantin Dyba, Jonas Elsen, Lena Engels, Johannes Ewen, Nico Forster, Lina Freibergs, Leon Gäb, Leo Gilles, Ayleen Gutknecht, Philipp Hay, Juliette Hilgendorf, Lieselotte Holtslag, Emilia Hübert, Kamila Ivanov, Fabian Jax, Finja Katzer, Celina Kirsten, René Klotz, Franziska Krämer, Colin Krause, Lea Krones, Fabian Kurtz, Polina Marinova, Hendrik März, Anna-Lena Mauer, Madeleine Meyer, Nina Mücken, Paul Müller, Theresa Neumann, Leon Pestrikov, Elisa Platz, Vincent Popanda, Anton Pusenko, Kerstin Rieder, Christina Rogowski, Anna Röhl, Chantal Schäfer, Lina Schäfer, Phil Schäfer, Mara Schillinger, Zoé Schirmer, Lea Schmitz, Tim Schommers, Felix Schwinn,Rebecca Seurer, Tim Shala, Paulina Szramke, Nico Thomas, Lukas Unruh, Ayleen Weber, Noemie Weber, Fabian Weiss, Lil Zeller, Gerson Ziegenbein

Neuigkeiten von Erasmus +

Eine Woche lang war Europa ganz nah – genauer gesagt im Klassenzimmer, im Schulgarten und gelegentlich auch zwischen neugierigen Ziegen. Beim Erasmus-Plus-Schüleraustausch zwischen dem Geschwister-Scholl-Gymnasium Daun und dem Lycée Le Ferronay aus Cherbourg-en-Cotentin verbrachten 46 deutsche und französische Schülerinnen und Schüler gemeinsame Tage in der Vulkaneifel.

Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur das Kennenlernen, sondern auch ein kleines Stück Forschung. Im Schulgarten wurde gemessen, notiert und verglichen: Temperaturen, Niederschlag und Windstärken, sorgfältig festgehalten und später den Messungen der Partner in Cherbourg gegenübergestellt. Schnell zeigte sich: Während an der normannischen Küste der Wind zum Alltag gehört, weht er in der Eifel deutlich zurückhaltender – sehr zur Freude der Messgruppe, deren Notizzettel bei bestem Wetter zuverlässig an Ort und Stelle blieben.

Doch ein Austausch lebt nicht nur von Tabellen und Thermometern. Er lebt von gemeinsamen Wegen und Eindrücken. So führte das Programm auch hinaus in die Region – etwa zu einem Ziegenhof in Gillenfeld, wo die Besucher erfuhren, dass Ziegen ausgesprochen kommunikative Tiere sein können, ganz gleich in welcher Sprache man sie anspricht. Im Wild- und Erlebnispark Daun begegneten sie Hirschen, Wildschweinen und Mufflons, während im Schokoladenmuseum Köln eine andere Form der Forschung betrieben wurde: die sehr praktische Untersuchung der Nachhaltigkeit – aber auch der Haltbarkeit von Schokolade in Schülergruppen.

Ein kurzer Blick galt auch dem Kölner Dom – ein schneller Besuch zwischen Rheinblick und Stadttrubel, gerade lang genug, um die gewaltigen Türme zu bestaunen.Am Ende dieser sonnigen Märzwoche blieb vor allem die Erfahrung, wie leicht Verständigung entstehen kann: irgendwo zwischen Windmessung, Busfahrt und gemeinsamem Lachen. Europa zeigte sich dabei nicht als großes politisches Projekt, sondern als etwas sehr Einfaches – eine Woche, in der Jugendliche aus zwei Ländern feststellen, dass sie sich erstaunlich viel zu erzählen haben.

„Entdeckertag“ am Geschwister-Scholl-Gymnasium Daun 

Nach dem Tag der offenen Tür im November sollte der „Entdeckertag“ am Geschwister-Scholl-Gymnasium Daun am letzten Freitag (30.01.26) den Schulkindern der 4. Klassen nun die Möglichkeit bieten, die Profilschwerpunkte der Orientierungsstufe unseres Gymnasiums aktiv kennenzulernen und handlungsorientiert zu erkunden.

So wurden z.B. im Schwerpunktbereich MINT/ Kunst Experimente mit Farben und Filterpapier durchgeführt. Die wissbegierigen Schülerinnen und Schüler begaben sich u.a. als Detektive auf eine spannende Tätersuche mit Hilfe von Papierchromatographie, bei der Farbstoffgemische getrennt werden und bastelten eigene Schmetterlinge aus Filterpapier.

„Lasst uns in neue Rollen schlüpfen“ war das Motto im Profilschwerpunkt Theaterpraktisches Arbeiten/ Musik. Die Kinder durften hierbei in die Rolle von Astronauten schlüpfen und begaben sich ins mysteriöse Weltall. Musikalisch untermalt wurde das ganze durch das Lied „Astronaut“ (Sido), welches gemeinsam musiziert wurde.

Die Kinder, die es sportlicher und abenteuerlicher mögen, kamen an der neuen Toprope-Kletterwand, professionell angeleitet und gesichert, in der neu gestalteten Turnhalle der Schule voll auf ihre Kosten. Und für diejenigen, die nicht ganz schwindelfrei sind, gab es die Möglichkeit sich an einem Sportparcours auszutoben, bei dem der Boden zu glühender Lava wurde.

Am Ende des Zeugnistages bleibt zu sagen: Noten allein sind in einer Schule nicht das Wichtigste. Kinder brauchen z.B. auch ausreichend koordinierte Bewegung und die Erfahrung, dass man Probleme und Herausforderungen durch Experimentieren und gegenseitiges Vertrauen verstehen und lösen kann. 

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, die den Entdeckertag am GSG möglich gemacht haben. 

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