Geschichte erleben, Demokratie verstehen und Großstadtluft schnuppern

Eine Woche lang tauschten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9b und 9c des Geschwister-Scholl-Gymnasiums den Alltag in der Vulkaneifel gegen das pulsierende Leben der Hauptstadt. Dabei erwartete sie weit mehr als nur eine gewöhnliche Klassenfahrt: In Berlin konnten sie Geschichte hautnah erleben, politische Prozesse kennenlernen und gleichzeitig viele neue Eindrücke einer Millionenstadt sammeln.

Besonders die Besuche der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße, des ehemaligen Stasi-Gefängnisses Hohenschönhausen sowie auf der Rückreise der Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar hinterließen einen bleibenden Eindruck. An diesen historischen Orten wurde deutlich, welche Folgen Diktatur, Unterdrückung und Menschenverachtung haben können. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie Menschen während der NS-Zeit und in der DDR entrechtet und verfolgt wurden. Gerade in einer Zeit, in der demokratische Werte nicht selbstverständlich sind, wurde die Bedeutung von Freiheit, Menschenrechten und gesellschaftlicher Verantwortung eindrucksvoll greifbar.

Passend dazu besuchten die Jugendlichen auf Einladung des Wahlkreisabgeordneten und Bundesverkehrsministers Patrick Schnieder den Deutschen Bundestag. Dort konnten sie erleben, wie Demokratie heute funktioniert und wie politische Entscheidungen getroffen werden.

Neben Geschichte und Politik kam auch der Spaß nicht zu kurz. Im Jump-Haus Berlin war sportlicher Einsatz gefragt, während im Mitmachmuseum Spectrum Berlin naturwissenschaftliche und technische Phänomene selbst entdeckt und ausprobiert werden konnten.

Für viele Schülerinnen und Schüler war zudem das Leben in der Großstadt selbst eine besondere Erfahrung. Das tägliche Fahren mit U- und S-Bahn, die Orientierung zwischen Millionen von Menschen und das Erleben des Berliner Stadtlebens erweiterten den Horizont und stärkten die Selbstständigkeit.

So wurde die Berlinfahrt zu einer Woche voller Eindrücke, die weit über das Klassenzimmer hinausreichten und den Jugendlichen noch lange in Erinnerung bleiben werden.

Neue Handyordnung am GSG ab 15.06.2026

Ab dem 15.06.2026 werden wir die in den Gremien abgestimmte neue Handyordnung umsetzen. Das neue Verfahren ist dem Schaubild zu entnehmen. Eltern beachten bitte den ausführlichen elektronischen Elternbrief vom 22.05.2026.
Handys können mit in die Schule gebracht werden, wenn sie bei Betreten des Schulgeländes in einer Handytasche verstaut werden.
Die Handytaschen werden in einer Sammelbestellung besorgt. Individuelle Lösungen sind nicht möglich.
Bitte schreiben Sie zur Bestellung einer Tasche an das Sekretariat.
Betreff: Bestellung Handytasche
Textfeld: Nachname, Vorname, Klasse Ihres Kindes


Besuch des Landtags am 20.02.2026

Der Abiturjahrgang des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Daun war am 20.02.2026 zu Gast im Landtag in Mainz, um im Rahmen eines Planspiels über die „Einführung eines Faches Digitalkunde“ zu debattieren. Ziel der Veranstaltung war es, parlamentarische Abläufe erfahrbar zu machen und die Lernenden für Fragen digitaler Bildung zu sensibilisieren.

Zu Beginn nahmen die Schülerinnen und Schüler im Plenarsaal Platz. An den Sitzplätzen lagen farblich gekennzeichnete Arbeitsmaterialien bereit, die den drei Fraktionen des Planspiels zugeordnet waren. Nach der Einteilung in die Fraktionen arbeiteten die Gruppen in separaten Räumen ihre Positionen und Argumentationslinien zum Thema Digitalkunde aus. Dabei wurden Schwerpunkte wie Medienkompetenz, Datenschutz, Informatik-Grundlagen, digitale Ethik sowie die Verankerung des Faches im Curriculum diskutiert.

Zurück im Plenarsaal eröffnete der gewählte Landtagspräsident die Sitzung und moderierte den Verlauf. In den ersten Redebeiträgen stellten die Fraktionsvorsitzenden die jeweiligen Standpunkte ihrer Fraktionen klar: von einer verpflichtenden Einführung des Faches über eine modulare Integration in bestehende Fächer bis hin zu Pilotprojekten mit begleitender Evaluation. Es entspann sich eine lebhafte und sachorientierte Debatte, in der unter anderem Lehrkräftefortbildung, Ressourcenbedarf, Chancengerechtigkeit, Praxisbezug und Kooperationen mit externen Partnern thematisiert wurden.

Nach der ersten Diskussionsrunde wurde eine kurze Pause eingelegt, die die Fraktionen für Sondierungsgespräche nutzten. Ziel war es, auf Basis der unterschiedlichen Positionen einen gemeinsamen oder zumindest mehrheitsfähigen Antrag zu formulieren. Im Anschluss wurde die Plenardebatte kurz fortgeführt, um letzte Änderungswünsche und Kompromisslinien zu klären, ehe in der finalen Abstimmung ein Kompromiss erzielt werden konnte.

Die Veranstaltung vermittelte den Schülerinnen und Schülern einen anschaulichen Einblick in parlamentarische Prozesse und zeigte, wie demokratische Entscheidungsfindung im Spannungsfeld unterschiedlicher Interessen und praktischer Umsetzbarkeit gestaltet wird. Gleichzeitig wurde deutlich, welche Bedeutung digitale Kompetenzen für Bildungsgerechtigkeit, gesellschaftliche Teilhabe und Berufsorientierung haben.

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