Covid19-Impfung – mach(t) mit!

Die Impfung schützt dich selbst und deine Mitmenschen. Auch die Vulkaneifel beteiligt sich an der Impfkampagne: Impfung ohne Termin, einfach (mit Eltern) vorbeischauen und geimpft werden. 

tagesschau24: Corona-Pandemie: Stand der Impfkampagne in Deutschland | ARD Mediathek

Wo kann ich das hier in der Region tun?

Täglich in einem der Impfzentren unserer Region: Hillesheim, Wittlich, Landkern oder Polch

Oder im Impfmobil des Landkreises Vulkaneifel: nur Donnerstag, 16. September 10-13 Uhr Marktplatz Daun (oberhalb vom Hallenbad)

Du hast noch Fragen zur Impfung?

Informationen zur Corona-Impfung in Rheinland-Pfalz rlp.de

Derzeit ist eine Impfung für Schüler*innen ab 12 Jahren in Begleitung eines Elternteils möglich, ab 16 Jahren genügt ein schriftliches Einverständnis der Eltern. 

Neuer Hygieneplan – Corona für Schulen

Sehr geehrte Eltern, Erziehungs- und Sorgeberechtigte,

am 13.09.2021 tritt ein neuer Hygieneplan-Corona für die Schulen in Kraft.

Eine wesentliche Veränderung stellt die Abhängigkeit der jeweiligen Hygienemaßnahmen von der neuen Warnstufenregelung dar.

Die Schulleitung wird Sie rechtzeitig über die jeweils aktuelle Warnstufe des Landkreises Vulkaneifel informieren. Die Warnstufe ist ab dem 13.9.2021 auch auf der Homepage der ADD unter „Corona-Schulen“ einsehbar.

Nach bisher bekannter Datenlage ist davon auszugehen, dass ab Montag für alle Schulen in Rheinland-Pfalz die Warnstufe 1 gelten wird.

Das bedeutet ab Montag, 13.09.2021, bei WARNSTUFE 1 für

  1. die Maskenpflicht: 

Maskenpflicht für alle Personen im Schulgebäude, bis der Platz im Klassenraum, im Lehrerzimmer oder im Büro erreicht ist.Während des Unterrichts am Platz und im Freien besteht keine Verpflichtung, eine Maske zu tragen.

  • den naturwissenschaftlich-technischen/fachpraktischen Unterricht:

Reguläre Durchführung des Unterrichts ohne Masken.

  • den Sport- und Musikunterricht:

Die FachkollegInnen haben hier ausführliche schriftliche Hinweise bekommen.

Folgende Tabelle dient Ihrer Orientierung über die Maskenpflicht in allen drei Warnstufen:

Mit freundlichen Grüßen

Torsten Krämer

GSG Daun spielt erneut beim Schultheater der Länder

Das Geschwister-Scholl-Gymnasium Daun hat es wieder geschafft. Wir nehmen mit einer schuleigenen Produktion am Landesschultheatertreffen Rheinland-Pfalz teil und haben uns zudem für das Schultheater der Länder als Vertreter für das Land Rheinland-Pfalz qualifiziert. Bereits 2019 hatten wir die Ehre unsere Produktion der Theater-AG „Alice im Anderland“ beim Schultheater der Länder zu zeigen. Dieses Jahr ist aber aufgrund der Pandemiesituation alles anders. Beide Theaterfestivals finden digital statt.

Und auch unser Stück geht neue Wege: Alles begann damit, dass die diesjährigen Abiturient*innen ihr Abschlussstück der Theater-AG nicht live auf der Bühne vor Publikum spielen konnten – und da wurde die Plattform gewählt, auf der die meisten Freund*innen täglich Zeit verbringen. 

Mittlerweile beteiligen sich an dem Projekt nicht nur noch die 6 Abiturient*innen, die Gruppe ist gewachsen, 5 Mitglieder des Kurses „Darstellendes Spiel“ mischen kreativ mit.

Und darum geht’s: 

Die WG ist aufgeregt: Ihr berühmter Künstlerfreund Tiger hat sich angekündigt. Er ist international bekannt und erfolgreich in den USA mit seiner Kunst unterwegs. Und auch er selbst ist pure Kunst: Sein ganzer Körper ist tätowiert. Und was soll man sagen… Tigers Besuch in der WG verläuft anders als erwartet. Die WG Party wird feuchtfröhlich und Tiger schafft es, Leah ein Versprechen abzuringen: Der tätowierte @tigerarts.officialbegreift seinen Körper als Kunstwerk. Und da er nicht will, dass sein Körper nach seinem Tod (der natürlich in weiter Ferne liegt…) von irgendwelchen Kunsthändlern plastiniert und teuer verkauft wird, will er seinen Körper nach seinem Tod an seine Jugendliebe @live.love.lea.official verschenken. Sie verspricht, auf seinen Körper aufzupassen und diesen niemals zu verkaufen. Außerdem sind ja alle noch jung und fit. Auch wenn Ihr Mitbewohnerinnen @texts.by.fridi und @zoethevegan33 die Idee irgendwie merkwürdig finden.

Was hat Tiger sich dabei wohl gedacht… 

Die Teilnehmer*innen der beiden Festivals können das Leben der WG und ihrer Freunde in den Storys von @tattotheater auf Instagram verfolgen. Immer wieder können die Zuschauer*innen eingreifen, Fragen stellen und abstimmen. Und falls man nicht genug bekommt: Alle Mitspieler*innen haben auch eigene Accounts, die regelmäßig mit Zusatzcontent gefüllt werden.

Spielleitung: Tanja Finnemann, unterstützt durch Volker Weinzheimer

Schüler*innen: Hannah S., Merle B., Salomé P., Jan S., Mara A. (Abiturient*innen Jahrgang 2021) Marie C., Tymek T., Lina W, Marcel R., Madlen D. (MSS 12)

Informationen zum Start in das neue Schuljahr 2021/22

  • Die Schulbuchausleihe der Kreisverwaltung gibt die Schulbücher kurz vor Schulbeginn im Gebäude der Kreisbibliothek, Freiherr-vom-Stein-Str.15a aus, siehe auch https://www.vulkaneifel.de/schulen/schulbuchausleihe.html
  • Unsere Schulbuchlisten finden Sie auf dieser Webseite unter der Rubrik Service
  • Die Klasseneinteilung unserer siebten Klassen wird ab Mittwoch, 25. August in der Aula ausgehängt.
  • Die Begrüßung der Fünftklässler am GSG findet am Montag, 30.08. statt, weitere Infos hierzu in der letzten Ferienwoche.
  • Am ersten Schultag können die Busse noch ohne Fahrausweis benutzt werden, die neuen Fahrkarten händigen wir Ihren Kindern am ersten Schultag aus. Aktuelle Fahrpläne finden Sie unter www.vrt-info.de/fahrplanauskunft weitergehende Fragen richten Sie bitte an die Kreisverwaltung Vulkaneifel Tel. 06592-9330.
  • Eine aktuelle Schulbescheinigung für die Kindergeldkasse erhalten alle Schüler*innen der Klassen 10-13 am ersten Schultag ausgeteilt.
  • In den Ferien ist das Sekretariat nur eingeschränkt besetzt, für dringende Fragen vor dem Schuljahresstart erreichen Sie uns in der Zeit vom 24.-27.08. jeweils 10-12 Uhr persönlich oder schreiben Sie uns unter sekretariat@gsg-daun.de
  • Wir wünschen allen erholsame Ferien.

Jetzt ist er’s ganz: unser neuer Schulleiter am GSG Daun

Am letzten Schultag des Schuljahres wurde Dr. Torsten Krämer in der Aula des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Daun  nach 1 Jahr der kommissarischen Schulleitung in feierlichem Rahmen zum Oberstudiendirektor und Schulleiter ernannt.

Nach einer Begrüßung durch den stellvertretenden Schulleiter Guido Grommes wurde die von der Ministerpräsidentin Malu Dreyer unterzeichnete Urkunde von Herrn Peter Epp, dem leitenden Regierungsschuldirektor (ADD Trier), überreicht. Mit humorvoller Geste ergänzte er als Präsent eine Playmobilfigur des griechischen Herrschergottes Zeus, als Symbol für den frisch ernannten „Schutzgott und Wohltäter“ des GSG Daun. Willkommen war auch der Besuch der Landrätin Julia Gieseking, die als Vertreterin des Schulträgers ihre Glückwünsche überbrachte und Herrn Dr. Krämer attestierte, er sei der Richtige dafür, den Erziehungsauftrag im Sinne der Geschwister Scholl für ein eigenverantwortliches Leben im Respekt vor der Würde des Menschen, für Zivilcourage, Toleranz und Vielfalt zu erfüllen. Bewegend waren auch die Worte der Schulelternsprecherin Claudia Becker sowie unserer Schülersprecherin Charlotte Condné und von Herrn Baum, der im Namen des Personalrates und des Kollegiums sprach. Alle beglückwünschten den neuen Schulleiter nicht nur, sondern bedankten sich nach dem ersten gemeinsamen Jahr für eine offene, wertschätzende und konstruktive Zusammenarbeit.

Musikalisch wurden die Redebeiträge auf beeindruckende Weise durch Einlagen der  erweiterten Fachschaft Musik untermalt – besonders die anspruchsvolle a cappella Version des geschichtsträchtigen Liedes „Die Gedanken sind frei“ als auch das Bratschen-Solo von Frau Henn, souverän am Piano begleitet von Frau Gail, haben die Feier  bereichert.

Zum Schluss durfte dann auch der Gefeierte selbst sprechen. Menschlichkeit ist ein zentraler Begriff im „neuen Programm“, so verwunderte es nicht, dass die Rede mit dem Hinweis auf die aktuelle Flutkatastrophe in NRW und RLP und dem Mitgefühl für die Opfer beginnt. Nachdem  der Studiendirektor sich bei allen an Schule beteiligten Gremien für ihre gute Arbeit und Kooperation bedankt hat, sprach er sich erneut für eine Schule der menschenfreundlichen Bildung und gemeinsamer Weiterentwicklung aus. Weitere Schlüsselbegriffe, die für das GSG richtungsweisend sein können: Demokratiebildung, Europaschule, Individualität und Vielfalt, immer mit Respekt und Wertschätzung. Jeder solle sein individuelles Potential entdecken und nutzen können, um dann von der  „Weisheit der Vielen“ zu profitieren. Mit einem zwinkernden Auge zog der neue Schulleiter nach seinem ersten Jahr Bilanz: „Zusammen können wir noch besser werden – aber Vieles war auch schon ganz gut.“

Wir gratulieren Herrn Dr. Torsten Krämer zur Ernennung zum Oberstudiendirektor und Schulleiter des Geschwister Scholl Gymnasiums von Herzen und wünschen weiterhin viel Erfolg und Freude bei dieser verantwortungsvollen, nicht immer leichten, aber wichtigen und schönen Aufgabe.

Ein Coronaschuljahr geht zu Ende und zwei „Urgesteine“ verlassen das GSG

Der Schulleiter Dr. Torsten Krämer eröffnete den Schuljahresausklang  in der Aula des Gymnasiums, indem er sich bei allen Lehrerinnen und Lehrern für ihre Arbeit und ihr Engagement im letzten Schuljahr, das unter Coronabedingungen für alle Beteiligten eine enorme Herausforderung bedeutete,  bedankte. 

Wie in jedem Jahr wurde dann auch Abschied genommen von den Kolleginnen und Kollegen, die zum Ende dieses Schuljahres das Geschwister-Scholl-Gymnasium verlassen. Dazu zählen Frau Ant, die in den letzten Tagen ihr Referendariat am GSG erfolgreich abschließen konnte und nun ihre erste Stelle an der FOS Traben-Trarbach antreten kann, Frau Kurz, die seit 2016 an unserer Schule unterrichtete und nun nach Schweich (Dietrich Bonhoeffer-Gymnasium) wechseln wird. Auch Herr Lindner verlässt Daun und beginnt mit dem neuen Schuljahr seinen Auslandsdienst in Hurghada/Ägypten. Wir hoffen, ihn in einigen Jahren wieder am GSG begrüßen zu dürfen.

Endgültig verabschiedete sich das GSG von „2 Urgesteinen“ der Schule, die in besondere Weise geehrt und gewürdigt wurden und schon jetzt schmerzlich vermisst werden. Christine Hachgenei arbeitete seit 1994 am GSG und hat sich neben ihrer fachlichen Stärken in den Bereichen Deutsch und Französisch vor allem durch ihre sozialen Kompetenzen ausgezeichnet. Ihre Arbeit für die Streitschlichtung und für den Schüleraustausch mit Frankreich war für unsere Schule wegweisend und prägend.

links: Christine Hachgenei, rechts Lisa Henn
Verabschiedungsfeier

Lisa Henn hat 35 Jahre lang am GSG die Fächer Musik und Mathematik unterrichtet. Der Schulleiter ehrte sie als „Baumeisterin der Musik“, der die Schule unglaublich viel zu verdanken hat: Chorleitung, Orchestergründung, die Tradition von Kleinkunstabend, Weihnachtskonzert und Musicals, die Einrichtung von Gesangsworkshops und nicht zuletzt die Talentförderung. Mit zwei wunderbaren Gesangseinlagen, Variationen von „So schön war die Zeit“ und mit dem legendären „My way“,  hat die erweiterte Fachschaft Musik die Person und das Werk von Lisa Henn gewürdigt. 

Die Schulgemeinschaft bedankt sich herzlich bei allen, die nun das GSG verlassen, und wünscht für den weiteren Lebensweg alles Gute! 

Nathalie Krämer

Landesschultheater 2021

Von Montag bis Mittwoch nahmen die Schüler*innen der freien Theatergruppe @tatto(o)theater am Landesschultheatertreffen Rheinland Pfalz teil.

Dieses Jahr fand das Treffen zum ersten Mal digital in den Schulen statt. Der Beitrag des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Daun, das Instagramtheater „Tattoo“ wurde zudem ausgewählt, dieses Jahr das Land Rheinland-Pfalz beim digitalen Schultheater der Länder 2021 zu vertreten.

Das Landesschultheatertreffen war ein buntes und interaktives Festival, das die Schüler*innen aus 7 verschiedenen Schulen aus Rheinland Pfalz einander näher brachte. Es wurde viel gelacht, zusammen Theater gespielt und gegenseitig Feedback gegeben. Ein Highlight für die Gruppe aus Daun war ein 8stündiger Workshop mit der Theaterpädagogin Elke Reiter aus Trier, die am Dienstag in Daun anreiste und die Schüler*innen der Gruppe in die Welt des Körpertheaters entführte.

Im folgenden Padlet kann man sehen, was alles beim LSTT 2021 von den Schüler*innen geleistet wurde.

Mit Padlet erstellt

Hier sieht man die Rückmeldungen zum Beitrag aus Daun:

Mit Padlet erstellt

Und hier gibt es Einblicke in den Workshoptag von Dienstag:

Mit Padlet erstellt

Ethikunterricht – Unterrichtsmaterial

Unterrichtsmaterial, graphische Übersichten und Literatur zu aktuellen Themen des Ethikunterrichts finden Sie auf der folgenden Website: https://thinkingforfuture.org/

Hier sind zwei Beispiele:

1) Folgebewertung im Utilitarismus

Der Utilitarismus ist eine Form des Konsequentialismus. Im Konsequentialismus werden Handlungen ausschließlich an Hand ihrer (zu erwartenden) Folgen bewertet. Besonderes Merkmal des Utilitarismus ist die Fokussierung auf subjektive Folgen wie angenehme oder unangenehme Empfindungen (Jeremy Bentham) oder die Erfüllung von Wünschen (Peter Singer). Der Utilitarismus ist universalistisch, d.h. die berücksichtigten Personen (bei Singer auch höhere Tiere) werden grundsätzlich nicht auf bestimmte Teilgruppen der Menschheit (Kommune, Land, Kontinent) eingeschränkt.

Aufgaben:

a) Nenne die Folgen, die in den folgenden Fallbeispielen für die Bewertung von Handlungen herangezogen werden.

b) Vergleiche die in den Fallbeispielen angeführten Folgen: Worin unterscheiden sie sich?

c) Werden mögliche Folgen hinreichend in die Bewertung einbezogen? Nimm dazu Stellung.

d) Nenne mögliche Schwierigkeiten bei der Bewertung von Folgen.

Fallbeispiele:

1) Wir sollten bei unserer Party einen Grill für Fleisch und Würstchen aufstellen, denn dies steigert das Wohlbefinden unserer Gäste.

2) Die Politik sollte sich für eine ressourcenschonende Materialverarbeitung einsetzten, denn die kommenden Generationen werden sonst viel weniger Ressourcen für ihren Wohlstand und damit für ihr Wohlbefinden zur Verfügung haben.

3) Nadine sollte die Abtreibung durchführen, weil sie sonst auf ihr Studium verzichten muss.

4) Organspenden sollten im Todesfall verpflichtend sein, da dadurch das Leben vieler Menschen gerettet werden kann.

5) Wir sollten keinen Krieg im Nahen Osten beginnen, weil das Risiko zu groß ist, dass der Krieg das betroffene Land ins Chaos stürzt.

6) Wir sollten keinen Urlaub in Ungarn machen, um damit die rechte Regierung nicht zu unterstützen.

7) Wir sollten keine Schokolade essen, weil das unserer Gesundheit schadet.

2) Angewandte Ethik: normativ oder empirisch?

In Diskussionen um ethische Fragen der angewandten Ethik wie Sterbehilfe oder Tierversuche werden sowohl allgemeine ethische Prinzipien (Pflichtethik, Utilitarismus) wie auch empirische Fakten bzw. Studien eingebracht. Diese Unterscheidung ist wichtig, da sie unterschiedliche Erkenntniswege betrifft.

Aufgabe:

Welche der folgenden Argumente lassen sich eher auf empirischem Wege überprüfen, welche erfordern eher eine Diskussion ethischer Prinzipien, welche erfordern beides?

1) Die Legalisierung von Sterbehilfe ist fragwürdig, denn sie setzt schwer kranke Menschen psychisch unter Druck, da sie leicht glauben, anderen zur Last zu fallen.

2) Präimplantationsdiagnostik ist ethisch fragwürdig, denn wenn die Präimplantationsdiagnostik (Untersuchung des Embryos nach genetischen Fehlern) legitimiert wird, wird die Akzeptanz in der Gesellschaft gegenüber Menschen mit Behinderungen nachlassen.

3) Wenn viele Menschenleben gerettet werden können, um den Ort der Bombe zu erfahren, darf der Attentäter gefoltert werden, da das Leid der Opfer das Leid des Attentäters überwiegt.

4) Der Beautykult moralisch fragwürdig, denn er steht dem wahren Wert des Menschen entgegen.

5) Der medizinische Gewinn vieler schmerzhafter Tierversuche ist fragwürdig, denn die Untersuchungen lassen sich auch auf humanerem Weg durchführen.

6) Der Einsatz des autonomen Fahrens ist fragwürdig, weil bei einem Unfall keine eindeutige Schuldzuweisung erfolgen kann.

Nationalmannschaftsnominierung im Ski-Langlauf für den ehemaligen GSG Schüler Jan Stölben

Unser ehemaliger Schüler und langjähriges Mitglied der Ski-AG des GSG, Jan Stölben, ist für die kommenden Saison für den Herren-Nationalkader der deutschen Ski-Langläufer nominiert worden. Er darf sich also Langlauf-Profi im wahrsten Sinne des Wortes nennen. Die gesamte Schulgemeinschaft des GSG sagt „Herzlichen Glückwunsch, lieber Jan“ und freut sich riesig mit ihrem ehemaligen Schüler. Jan hat sein Abitur in diesem Frühjahr am Sportinternat in Winterberg abgelegt und sich durch seine herausragenden Ergebnisse bei der Junioren-WM im Ski-Langlauf in Finnland in diesem Jahr seine Nominierung mehr als verdient. 

Zeitzeugengespräch mit Vera Möllers-Mauri

Ein Beitrag von Jule Neroth, 10a

Zum Gedenken an den 100. Geburtstag von Sophie Scholl beschäftigte sich die 10a/c im katholischen Religionsunterricht mit dem Nationalsozialismus. In diesem Rahmen lernten die Schülerinnen und Schüler digital die Zeitzeugin Vera Möllers-Mauri kennen. In einem Zeitzeugengespräch berichtete die Dame, die nur 6 Jahre jünger als Sophie Scholl ist, wie sie den Krieg in Hamburg, der Eifel und Dresden erlebt hat.

Die Schülerinnen und Schüler hatten sich im Voraus schon Fragen überlegt, die sie gern an die Zeitzeugin stellen würden. Sie erzählte, wie sie die Zeit erlebte, als Hitler an die Macht kam und wie sie zum NS-Regime stand. Sie wurden zu Vielem gezwungen, erzählte sie, aber widersetzen konnte man sich nicht. Vera Möllers-Mauri erzählte von einem Paar das geheiratet hatte, obwohl es ihnen nicht erlaubt war. Die ganze Familie wurde dann im Konzentrationslager ermordet. Hätten sie sich geweigert und sich gegen das NS-Regime gestellt, hätte ihnen wahrscheinlich Ähnliches gedroht. Das Leben der Menschen habe sich mit der Zeit an den Krieg angepasst. In Schulen lernte man wie man mit Gasmasken umging. Auch die Lebenspläne wurden angepasst. Man hatte vielleicht einen Berufswunsch, musste aber eine Eignungsprüfung ablegen und man bekam dann drei Auswahlmöglichkeiten unter den man wählen konnte.

In Hamburg war man in Alarmbereitschaft. Um es feindlichen Flugzeugen zu erschweren, die Stadt zu treffen, wurden alle Lichter ausgeschaltet und die Fenster verdunkelt und die Menschen brachten sich in Bunker in Sicherheit. Vera Möllers-Mauri erzählte von Angriffen auf Hamburg vom 24. Juli bis zum 3. August 1943, die sie miterlebt hat. Viele Menschen kamen ums Leben und ganze Stadtteile wurden ausradiert. Viele Obdachlose flohen aufs Land, Vera Möllers-Mauri schaffte es per Zug nach Dresden zu ihrer Tante zu reisen, wo ihre Eltern Urlaub machten. Die Dresdener glaubten, ihre Stadt würde nicht angegriffen werden. Aber Dresden wurde im Februar 1945 angegriffen. Solche Angriffe versetzten die Menschen in Angst und Panik. Die Schüler fragten Frau Möllers-Mauri, wie man mit dem Krieg und den Angriffen umging. „Die Menschen gingen nicht mit dem Krieg um, sondern der Krieg ging mit ihnen um.“, war ihre Antwort. Es war kein Leben, sondern ein Überleben. Aufgrund von Propaganda wusste man auch nicht viel darüber. Man merkte nur, dass alles immer schlechter wurde. Auch Essen wurde knapp, in der Eifel war man zwar Selbstversorger, doch auch dort war es begrenzt.

Die Schüler fragten sie, ob sie finde, dass Sophie Scholl übertrieben habe, weil sie ihre Gesellschaft als ekelerregend und dumm bezeichnete. Sie würde es nicht als dumm bezeichnen, denn man tat, was verlangt wurde, um nicht zu sterben. Und wogegen hätte man sich wehren sollen? Von Vielem habe man nichts mitbekommen, auch von vielen Verbrechen des NS-Regimes habe man erst später erfahren. Konzentrationslager wurden z.B. als Seifenfabriken ausgewiesen. Man hatte auch viel zu viel Angst, verraten zu werden. Man konnte sich nicht sicher sein, ob das Gegenüber für das NS-Regime war oder nur so tat. Deswegen war es sicherer, wenn man den Mund hielt.

Vom Krieg hat sie sich zwar erholt, aber vergessen wird sie ihn nie, sagte Vera Möllers-Mauri. Sie wünscht sich für die Zukunft der Schülerinnen und Schüler, dass sie niemals einen Krieg miterleben müssen.

Die Schülerinnen und Schüler verfolgten Ihren Bericht mit großer Aufmerksamkeit und danken sehr für die eindrückliche Geschichtsstunde.