11.055,30 € beim Spendenlauf der Dauner Schulen für die Ukraine – Wir halten zusammen

Gemeinsam Gutes tun. Unter diesem Motto fand am 10. Juni 2022 ein Spendenlauf zugunsten der Ukraine statt, der vom Thomas-Morus-Gymnasium, der Drei Maare Realschule Plus, der St. Laurentius-Schule und dem Geschwister-Scholl-Gymnasium veranstaltet wurde. Die Schülervertretungen der Dauner weiterführenden Schulen haben dieses Projekt gemeinsam mit ihren VerbindungslehrerInnen auf die Beine gestellt und können auf einen erfolgreichen Tag zurückblicken. Im Zeichen der Gemeinschaft haben sich in drei zeitlichen Blöcken die Schülerinnen und Schüler der Orientierungs-, Mittel- und Oberstufe aller Dauner Schulen am Wehrbüschstadion zusammengefunden. Eine Spendenbeteiligung war durch gemeinsames Laufen, Inline- oder Fahrradfahren möglich. Den Ablauf der Veranstaltung haben die Schülervertretungen gekonnt moderiert und durch die Unterstützung der Eltern aller Schulen war außerdem für das leibliche Wohl aller Beteiligten gesorgt. Voller Freude haben sich viele Schülerinnen und Schüler an der Veranstaltung beteiligt, um gemeinsam etwas Gutes für die Ukraine zu tun. Neben der regionalen Flüchtlingshilfe, die direkt die geflüchteten Kinder an den Dauner Schulen unterstützt, gehen die Spendengelder auch an die „Welthungerhilfe“ und die Organisation „International Children Help“. Alleine das GSG hat bei diesem Spendenlauf 11.055,30€  an Spenden sammeln können. Dieses Ergebnis macht uns fast sprachlos. Allen sei Dank, die sich mit großem Engagement an der gemeinschaftlichen Aktion gegen den Krieg beteiligt haben.

Wir blicken auf einen erfolgreichen Spendenlauf zurück, der uns allen gezeigt hat, wie besonders es ist, gemeinsam für ein wichtiges Thema einzustehen. 

Schreibworkshop „Junge Talente schreiben“ 

Am 14. Juni 2022 erhielten wir in der Klasse 07B Besuch von der Autorin Hanna Jansen in unserem Deutschunterricht. Gemeinsam mit der Autorin nährten wir uns dem Beruf einer Autorin und erfuhren auf unsre Fragen viele interessante Informationen über die Autorin und das Entstehen eines Romans. Auch unser selbstgewähltes Thema „Geheimnisse“ konnten wir bei den Romanen „Herzsteine“ oder „Der gestohlene Sommer“ der Autorin wiederfinden. Nach diesem kurzen Kennenlernen nährten wir uns unserem Thema mit ein paar kreativen Aufwärmübungen, dabei schlüpften wir zum Beispiel in die Rolle eines Schreibautomaten. Das gegenseige Austauschen der Ideen und das „Feedback“ der Mitschüler zu den eigenen Texten war produktiv und manchmal auch sehr überraschend: Wir erfassten nicht nur die vielfältigen positiven sowie negativen Facetten der Thematik, sondern lernen uns und unsere Begabungen besser kennen. 

Nach einer kurzen Mittagspause, die wir mit Eis in der Sonne verbrachten, arbeitete jeder an einem eigenen geheimnisvollen Text. Manche nahmen Ideen vom Vormittag wieder auf und schrieben diese weiter oder um, andere ließen sich von Bildern geheimnisvoller Türen oder Personen neu inspirieren. 

Wir danken dem Friedrich-Boedecker-Kreis für die Finanzierung des Projekts. 

Hier finden sich einige Texte:

Krieg in der Ukraine – GSG setzt auf Bewegung, Herz und Verstand

Seit fast 15 Wochen herrscht Krieg im Osten Europas, durch die Medien sind wir täglich konfrontiert mit dieser grausamen Tatsache; auch in der Schule beschäftigt uns dieses Thema – wir versuchen mit diffusen Sorgen und Ängsten umzugehen und wollen auch immer wieder helfen, aber auch verstehen. Bereits in den letzten Wochen hat sich das GSG auf unterschiedliche Art und Weise engagiert: durch Kuchen- und Buttonverkauf, Friedensandachten und die Unterstützung diverser Hilfstransporte z.B. mit Konservenspenden.

Am 10. Juni fand in Daun am Wehrbüschstadion der Spendenlauf „runforukraine“ statt, an dem sich auch unserer Schule erfolgreich beteiligt hat. Es war toll, gemeinsam mit den anderen Dauner Schulen für den guten Zweck in Bewegung und aktiv zu sein. Jenseits von Leistungs- und Notendruck wurde von allen etwas gegeben: sei es auf Inlinern, auf dem Fahrrad oder laufenderweise im Stadion. Die Spenden, die auf diese Weise in den nächsten Tagen gesammelt werden kommen alle den Kriegsopfern zugute.

Aber das allein reicht uns nicht. Wir wollen uns auch intellektuell mit den kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine befassen und verstehen, wie es zu diesem Desaster kommen konnte. Über dieses Thema sprach am Freitagnachmittag Geschichtswissenschaftler Mikhail Polianskii in unserer Aula mit den Schüler*innen der Oberstufe. Es war beeindruckend und auch irritierend, wie der gebürtige Russe schamvoll, aber auch sachlich-kritisch über die aggressive Kriegspolitik seines Vaterlandes referierte und zugab, dass seine eigenen Eltern diesen Krieg zumindest nicht völlig ablehnten, was er sich und uns  mit einer unvergleichbaren Propaganda in der Autokratie zu erklären versuchte. Immer wieder betonte er aber auch, dass es in der Frage nach den Gründen für diesen Krieg keine einfachen Antworten geben könne. Dabei beleuchtete Herr Polianskii die Geschichte des Ukraine-Konfliktes und prüfte die verschiedenen Erklärungsmodelle für die Eskalation des russischen Angriffskrieges. – Es gibt keine einfache Erklärung dafür und genauso bleibt offen, wann und wie dieser Krieg enden kann und wird. Einfacher ist es für uns, zu helfen und Solidarität zu zeigen. – Wir danken allen, die den gestrigen Tag ermöglicht, organisiert haben genauso wie allen, die mitgemacht haben!