Herzlich Willkommen, Frau Schiff!

Gespräch mit Frau Schiff

Im Folgenden lest ihr / lesen Sie ein Interview, das ich mit unserer neuen Kollegin Frau Madeleine Schiff führen durfte. Von Kollegin zu Kollegin verwenden wir daher einvernehmlich die „Du-Form“.

N.K.: Hallo Madeleine, ich freue mich, dass ich Dich heute etwas näher kennenlernen und Dich gleichzeitig mit diesem Gespräch auch unseren Schülerinnen und Schülern und der Elternschaft und auch unserem Kollegium vorstellen darf. Magst Du zu Beginn einfach ein wenig zu Deiner Person und deiner Vita sagen?

M.S.: Ja, gerne. Ich stamme gebürtig aus Ürzig, einem kleinen Ort an der Mosel. Mein Abitur habe ich in Bernkastel-Kues erlangt und im Anschluss daran mein Studium für das Lehramt an der Technischen Universität in Kaiserslautern absolviert. Dabei habe ich nicht nur die Pfälzer Lebensweise schätzen gelernt, sondern bei der BASF in Ludwigshafen auch erste Labor-Luft geschnuppert. Hier durfte ich neben dem Studium vier Jahre lang Schülerklassen im Chemie- und Biotech-Labor betreuen. Mein Referendariat habe ich im Sommer 2020 im Raum Trier abgeschlossen.

N.K.: Schau an, die Pfalz – passt zu Deiner Lebensfreude und Freundlichkeit, die Du hier am GSG von Beginn an ausstrahlst… und die es an der Mosel doch bestimmt auch schon vorher gab und noch gibt. – Wann hast Du eigentlich bei uns angefangen?

M.S. Im August, also zu Schuljahresbeginn, hat es mich von meiner Heimat an der Mosel in die Eifel verschlagen. Seitdem unterrichte ich die Fächer Chemie, Biologie und Naturwissenschaften am Geschwister-Scholl-Gymnasium.

N.K. Und? Sei ehrlich: Wie waren die ersten Wochen in der Eifel, hier bei uns am GSG? Fühlst du dich wohl?

M.S. Ich bin einerseits dankbar, dass ich durch die Entscheidung für das GSG meiner Heimat-Region treu bleiben kann, aber ich kann auch klar rückmelden, dass ich mich in der Schulgemeinschaft am Geschwister-Scholl-Gymnasium rundweg freundlich aufgenommen fühle. Es kann gerne so weitergehen.

N.K.: Das klingt gut und ich kann Dir sagen, dass Dein Feedback auch uns Kolleginnen und Kollegen guttut und uns daran erinnert, dass wir hier wirklich gute Voraussetzungen für unsere Arbeit finden und man sich dabei sogar auch gut fühlen kann. Das ist ja nicht selbstverständlich. – War der Lehrerberuf immer schon deine erste Wahl?

M.S.: Seit der Grundschule stand für mich fest, dass ich Lehrerin werden möchte – daran hat sich auch fast 20 Jahre später nichts geändert. Im Laufe meiner Schulzeit habe ich mein Interesse für die Naturwissenschaften entdeckt und freue mich jetzt darauf, diese Begeisterung hoffentlich auch an viele Schülerinnen und Schüler weiterzugeben. Schließlich gibt es so viel in der Natur zu entdecken, wissenschaftlich zu untersuchen und zu erklären. Dabei bilden die Fächer Biologie und Chemie eine wunderbare Kombination. 

N.K.: Das waren aber nicht immer auch schon deine eigenen Lieblingsfächer, oder?

M.S.: Doch, schon. Aber auch Bildende Kunst war ein Favorit.

N.K.:  Hmmh, da fällt mir ein, dass ich neulich im Lehrerzimmer „aufgeschnappt“ habe, dass du sogar überlegt hast, Kunst zu studieren. Welcher Bereich dieses Faches liegt Dir am meisten (Malerei, Zeichnen, Plastik etc.)?

M.S.: Während meiner Schulzeit mochte ich vor allem das realistische Zeichnen – aber auch die Analyse und Interpretation von Kunstwerken. Dies stellt für mich eine willkommene Abwechslung gegenüber der faktenbasierten Naturwissenschaft dar.

N.K.: Machst du in deiner Freizeit auch heute noch was in Sachen „Kunst“?

M.S.: Leider fehlte mir seit dem Beginn des Studiums immer mehr die Zeit zum Zeichnen. Tatsächlich verlernt man doch so einiges über die Jahre. Ich habe mir aber fest vorgenommen, dass ich in Zukunft wieder mehr Freizeit darin investiere.

N.K.: Apropos Freizeit. Was machst du denn sonst so, wenn Du nicht gerade für die Schule arbeitest?

M.S.: Ich gehe gerne wandern, besuche Konzerte und liebe meinen Garten. Außerdem mag ich das Stand-Up-Paddling (auf Mosel und Maaren) und Gesellschaftsspiele, z.B. Munchkin.

N.K.: Das kenne ich noch gar nicht. – Zum Abschluss noch etwas ganz anderes: Hast Du ein gutes Lebensmotto, das besonders in der aktuell schwierigen und anstrengenden „Corona-Zeit“ weiterhilft?

M.S.: Zitate und Sprüche zählen zu den Dingen, die ich mir leider nur schlecht merken kann. Aber das Motto „nach Regen kommt Sonnenschein“ trifft es für mich im Moment sehr gut. Unter den aktuellen Beschränkungen lernen wir alle unseren normalen Schulalltag wieder sehr zu schätzen. Umso mehr lohnt es sich jetzt gemeinsam durchzuhalten und das „Unwetter“ möglichst wohlbehalten zu überstehen.

Ich danke Dir für das nette Gespräch. Vielleicht spielen wir ja irgendwann einmal (ohne Maske und Mindestabstand) „Munchkin“ – wer weiß.

N. Krämer

Neuer Schulleiter am GSG

Das neue Schuljahr am GSG hat gut begonnen – mit einem neuen Schulleiter:

STD DR. TORSTEN KRÄMER IST DER NEUE DIREKTOR AM GESCHWISTER-SCHOLL-GYMNASIUM DAUN

Am letzten Tag des alten Schuljahrs wurde der Vorgänger im Amt OStD Klaus Weber in den Ruhestand entlassen und nach einer für alle, die unter Coronabedingungen „Schule machen“, notwendigen und wichtigen Sommerferienpause startete der Unterricht wieder am 17.08.2020 unter der Leitung von StD Dr. Torsten Krämer, der nun zunächst für ein Jahr den Titel Kommissarischer Schulleiter führt.

Bereits am  14.08. wurde er durch den Leitenden Regierungsschuldirektor der ADD Trier, Herrn Peter  Epp, dem Kollegium im Rahmen einer Dienstbesprechung, die aufgrund der Hygienebestimmung mit Abstand und Maske in der Aula der Schule stattfand, offiziell vorgestellt und in das neue Amt eingeführt, was von seinen früheren Kollegen mit einem sehr langen und warmen Applaus quittiert wurde.

Der Schülerschaft und dem Kollegium ist „der Neue“ nicht unbekannt, schließlich ist er seit 2005 als Lehrer für Latein und Geschichte am Geschwister-Scholl-Gymnasium tätig.

Aktuell werden am GSG Daun 648 SchülerInnen von 61 LehrerInnen und 5 ReferendarInnen unterrichtet. Schwerpunkte der Schule mit 9-jährigem Bildungsgang und bilingualem Zweig sind neben dem klassischen Schulunterricht z.B. der Natursport, die Ski-AGs, die musische Förderung im Chor, in Bläser- und Keyboardklassen, Theaterarbeit, Medienkompetenz, MINT, aber auch Solidarität und politisch-soziales Bewusstsein bei „Jugend debattiert“. Auch gehört das GSG zum Netzwerk „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ – ganz im Sinne ihrer Namensgeber. Unterstützt wird die vielfältige Schularbeit durch den Förderverein „Freundeskreis GSG e.V.“

Das breite Spektrum der Schwerpunkte am GSG wird ergänzt und getragen von den Leitlinien, die der neue Schulleiter in seiner Antrittsrede deutlich formuliert hat: „Ich verstehe das GSG als eine Schule, in der das Warme, das Freundliche und Güte (zitiert nach: Schirach/Kluge: Trotzdem. München 2020, S. 71f.) große Bedeutung haben, außerdem Intelligenzräume eröffnet und gleichzeitig Hilfestellungen für Schwächere gegeben werden.“ Bildung müsse immer den Menschen im Fokus haben. In diesem Sinne wünschen wir dem Menschen und Schulleiter weiter einen guten Start in diese neue Phase des Geschwister-Scholl-Gymnasiums.

Dr. Torsten Krämer, geboren 1973, besuchte als Schüler das Martin-von-Cochem-Gymnasium in Cochem, wo er 1993 das Abitur machte. Es folgte ein Studium der Fächer Latein und Geschichte an der Universität Trier, Promotion im Fach Latein mit einer Arbeit zum Heiligen Augustinus, Referendarszeit am Peter-Wust-Gymnasium,  seit 2005 am GSG Daun, seit 2010 am Studienseminar in Daun als Fachleiter für Geschichte, seit Schuljahresbeginn 2020/21: Schulleiter am GSG Daun.

N. Krämer, GSG Daun

Dr. Torsten Krämer